Für Gaming-Fans heisst es aufgepasst: Das mit Spannung erwartete Videospiel «Grand Theft Auto VI» kann ab dem 25. Juni vorbestellt werden, auf den Markt kommt das Videospiel dann am 19. November. Damit endet eine fast 14-jährige Wartezeit auf den nächsten Teil der Kult-Reihe. Experten rechnen mit einem der grössten Launches der Branche. Bereits im Veröffentlichungsjahr soll GTA VI Milliardenumsätze erzielen und könnte sogar zum umsatzstärksten Spiele-Start aller Zeiten werden. Dies begründet sich nicht zuletzt in der schieren Popularität des Vorgängers. GTA V wurde rund 230 Mio. Mal verkauft und gilt als eines der erfolgreichsten Videospiele aller Zeiten. Der anstehende Release ist daher auch für den Mutterkonzern Take-Two Interactive ein Mega-Ereignis und könnte die jahrelangen Vorabinvestitionen letztlich in echte Gewinne verwandeln.
Take-Two bündelt unter seinen Labels einige der stärksten Marken der Gaming-Branche. Neben der GTA-Serie verfügt das Unternehmen noch über den Premium-Blockbuster «Red Dead Redemption», die Sport-Serie «NBA 2K» sowie Action-Titel wie «Borderlands». Seit der Übernahme von Zynga im Jahr 2022 deckt der US-Konzern auch den Markt für Mobile- und Free-to-Play-Games ab. Das Mobile-Geschäft ist mit einem Anteil bei den Nettobuchungen von 49% mittlerweile das grösste Segment. Profitiert hat Take-Two zuletzt besonders von dem starken Anstieg der In-Game-Käufe. Dies zeigte sich einmal mehr im vierten Quartal des abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025/26 (31. März). Die wiederkehrenden Verbraucherausgaben – allen voran Mikrotransaktionen und Abonnements – legten um 7% zu und machten damit 82% der gesamten Nettobuchungen von USD 1.58 Mrd. aus. Damit setzt sich der Trend zum «Live Service» konsequent fort. Nahezu alle grossen Titel von Take-Two verfügen inzwischen über Zusatzinhalte, die über Jahre Extra-Erlöse generieren. Für einen Gewinn reichte es im Schlussviertel zwar nicht, allerdings verringerte sich der Nettoverlust auf USD 59.5 Mio. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal türmten sich Verluste in Höhe von USD 3.73 Mrd. auf. Auch die Erwartungen der Analysten wurde übertroffen, diese hatten ein höheres Minus befürchtet.
Mit Blick auf die Zukunft erwartet Take-Two für das Geschäftsjahr 2026/27 einen Umsatz zwischen USD 7.9 und 8.1 Mrd. sowie Nettobuchungen von 8.0 bis 8.2 Mrd. Das würde in der Mitte der Spannen einem Erlöswachstum sowie einem Plus bei den Buchungen von rund einem Fünftel entsprechen. Das Ebitda wird im Bereich von USD 1.013 und 1.070 Mrd. erwartet, was wiederum einem noch höheren Anstieg von rund 36% gleichkommen würde. Unter dem Strich sollen wieder schwarze Zahlen stehen: Geplant ist ein Gewinn je Aktie von USD 0.55 bis 0.75.
Auch die Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum sind bei Take-Two günstig: Der globale Spielemarkt wächst laut dem Branchenforscher IDG Consulting weiter und der weltweite Umsatz im Gaming-Bereich soll von USD 197 Mrd. in 2025 auf USD 230 Mrd. in 2029 ansteigen. Dazu beitragen dürften sowohl der Konsolenmarkt, angetrieben von neuen Hardware-Generationen und Top-Releases wie GTA VI, sowie auch das Mobile-Geschäft, welches das grösste Segment bleiben wird. Das Wachstum wird laut den Experten von Newzoo künftig weniger von neuen Spielern als von einer intensiveren Nutzung geprägt sein. Für Take-Two ist das ein günstiges Umfeld: Klassische Blockbuster für Konsolen wie GTA VI treffen auf einen wachsenden Mobile-Markt mit stetigen In-Game-Käufen. Kein Wunder also, dass sich Take-Two für die Zukunft zuversichtlich zeigt. CEO Strauss Zelnick betont, dass 2027 mit dem GTA VI-Release und anderen Top-Titeln das «ehrgeizigste Produktportfolio in der Firmengeschichte» bevorsteht und neue Rekordergebnisse realistisch seien. Mit dem Beginn der aktuellen Marketing-Kampagne und den frühen Vorbestellungen läuft auch bereits die Vorbereitung für das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren. Insgesamt könnte der Gaming-Konzern nach den Investitionen der vergangenen Jahre vor einem entscheidenden Wendepunkt stehen. Mit seinen starken Marken, dem neuen Fokus auf digitalen Umsatzströmen und einem boomenden Spielemarkt im Rücken bieten sich dem Unternehmen gute Chancen, das Wachstum anzukurbeln und die Profitabilität nachhaltig zu steigern.
Auch an der Börse häuften sich zuletzt wieder die grünen Vorzeichen. Von dem Zwischentief im März bei USD 187 legte die Aktie bis dato mehr als ein Viertel zu. Bis zum Allzeithoch fehlt nun noch ein Anstieg von rund einem Zehntel. Um eine vergleichbare Rendite zu erzielen, müssen Anleger aber nicht das Risiko eines Direktinvestments eingehen. Der neue auf CHF lautende Callable Barrier Reverse Convertible bietet bei einer Maximallaufzeit von 12 Monaten eine Verzinsung von 10.60% p.a. Auf der Unterseite lässt das Teilschutzprodukt dem Basiswert dabei viel Freiheit. Die Barriere wird bei 59% des Startwertes fixiert. Das in USD denominierte Produkt stellt bei gleichem Risikopuffer sogar eine maximale Ertragschance von 14.78% p.a. in Aussicht. Beide Papiere besitzen zudem eine Callable-Funktion, die zu einer vorzeitigen Rückzahlung führen kann, erstmals am 30.12.2026. Der Coupon wird vierteljährlich anteilig ausbezahlt.
Risikobewusste Anlegernaturen können mit Derivaten zudem die spekulative Karte ziehen. In der Angebotspalette von Leonteq befindet sich seit neuestem eine Vielzahl an Hebelprodukten auf Take-Two Interactive, die eine überproportionale Partizipation an der Gaming-Schmiede ermöglichen. Dabei ist eine Long- und Short-Positionierung möglich, es kann also auf steigende sowie auch auf sinkende Aktienkurse gesetzt werden.
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