Pepsi oder Coke? Diese Frage taucht am Arbeitsplatz, in der Schule, im Restaurant oder am Kiosk immer wieder auf. Geht es nach der Wall Street, dann ist die Hackordnung zwischen den beiden führenden Softdrink-Herstellern klar: Coca-Cola bringt es momentan auf einen Börsenwert von knapp USD Mrd. 300. Damit übertrifft der Konzern aus Atlanta den im Nordosten von New York ansässigen Rivalen um rund USD Mrd. 100. Trotz dieser Diskrepanz zählen beide Aktien zu den Mitgliedern des neuen Swissquote Monopoly Index. Der Onlinebroker bringt hier Unternehmen zusammen, die in monopolistischen oder oligopolistischen Marktstrukturen verortet sind. Dadurch profitieren sie von einem begrenzten Wettbewerb, verfügen über eine ausgeprägte Preissetzungsmacht und können Trends gestalten. Aus der Kombination solcher Aktien entsteht ein Portfolio, das sich durch Stabilität, konstante Rentabilität und Widerstandsfähigkeit über Konjunkturzyklen hinweg auszeichnen soll.
Wenn es um Marktmacht geht, zeigt Coca-Cola beeindruckende Werte. Im globalen Geschäft für alkoholfreie trinkfertige Getränke, im Fachjargon Non-Alcoholic Ready-to-drink (NARTD), entfallen 29% auf die Marken des Branchenriesen. Es gibt rund 80 grosse Anbieter, darunter Pepsi, die zusammen einen Marktanteil von 40% halten. Die restlichen 31% teilen sich mehr als 2'000 weitere Hersteller. Pro Tag werden weltweit rund 2.2 Milliarden Getränke von Coca-Cola verkauft. Zum Brauseimperium zählen auch die Top-Marken Sprite und Fanta. Eine solche Omnipräsenz sorgt für stabiles Wachstum und hohe Gewinne. Als klassischer Value-Wert löscht Coca-Cola den Renditedurst der Anleger – ein prominenter Aktionär ist der bekennende Coke-Fan Warren Buffett – mit verlässlichen Dividenden. Seit mehr als einem Jahrhundert wird ohne Unterbrechung eine Gewinnbeteiligung ausgeschüttet. In den vergangenen 64 Jahren ist die Ausschüttung stets gestiegen.
Pepsi blickt auf eine beachtliche Serie von 53 Jahren mit Dividendenerhöhungen zurück. Neben Getränken der Kernmarke und anderen bekannten Durstlöschern wie Lipton oder 7UP ist der Konzern bei Snacks weltweit führend. Die Fans von Kartoffelchips kommen im Supermarkt schwer an Lay’s oder Ruffles vorbei. Monopolisten und Oligopolisten gibt es nicht nur im Lebensmittelmarkt. In den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen sind namhafte Platzhirsche unterwegs. Nicht selten herrscht seit langem eine klare Hierarchie. Das gilt unter anderem für Verkehrsflugzeuge, wo Airbus und Boeing dominieren. Es gibt aber auch immer wieder Umbrüche. Ein gutes Beispiel für diese These liefert der Halbleitermarkt. Hier ist der frühere Branchenprimus Intel ins Hintertreffen geraten, unter anderem, weil er technologische Trends verpasst hat. Derweil schaffte Nvidia mit viel Innovationskraft einen steilen Aufstieg. Mit seinen Lösungen treibt das kalifornische Unternehmen den Megatrend KI voran und ist unverzichtbarer Bestandteil vieler Applikationen. Das enorme Wachstum hat Nvidia auch an der Börse zum absoluten Krösus gemacht – als erstes Unternehmen erreichte der frühere Grafikkartenspezialist eine Kapitalisierung von USD 5 Bio.
Im Swissquote Monopoly Index nimmt Nvidia keine übermässige Gewichtung ein. Aktuell steuert die Aktie 2.8% zu dieser Auswahl bei. Generell ist der Index breit gestreut. Die für die Zusammensetzung verantwortlichen Swissquote-Experten haben 29 marktführende Unternehmen aus 11 verschiedenen Sektoren ausgewählt. Investierbar wird der Swissquote Monopoly Index mit einem Tracker-Zertifikat von Leonteq. Das Partizipationsprodukt ist an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Ausschüttungen der im Basiswert enthaltenen Unternehmen werden netto in den Index reinvestiert. Die Verwaltungsgebühr beläuft sich auf 0.40% p.a., hinzu kommt eine Berechnungsstellengebühr von 0.20% p.a. Für diesen Obolus erhalten Anleger die Möglichkeit, in eine dynamische Auswahl von substanzstarken Unternehmen zu investieren, die in ihrer jeweiligen Branche eine führende Rolle einnehmen.
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