Globale Krisenlagen wie in der Ukraine und im Nahen Osten sowie das Säbelrasseln zwischen China und Taiwan sorgen dafür, dass die Verteidigungsausgaben vieler Nationen in die Höhe schiessen. Dies wiederum füllt die Kassen der Rüstungskonzerne, wodurch die Branche an der Börse stark in den Fokus rückte. So verteuerte sich der Unternehmenswert der britischen BAE Systems innerhalb eines Jahres um rund 40%, die Papiere der französischen Thales zogen um knapp zwei Drittel an und der deutsche Überflieger Rheinmetall stürmte gar um mehr als 250% empor. Auf Sicht von drei Jahren steht bei dem DAX-Titel sogar ein Plus von 860% zu Buche. Mit den beachtlichen Kursaufschlägen preisen die Märkte die künftigen Wachstumschancen ein. Bestes Beispiel Rheinmetall: Bis 2030 plant der Konzern mit Erlösen von EUR Mrd. 40 bis 50, was im Vergleich zu 2024 einer Vervierfachung entsprechen würde. Um die prall gefüllte Auftragspipeline abarbeiten zu können, rüstet das Unternehmen derzeit sogar Fabriken der zivilen Sparte für militärische Zwecke um.
An Orders fehlt es auch bei BAE Systems nicht. Das britische Konglomerat, bekannt für seine Waffensysteme für Landstreitkräfte, Marine und Luftwaffe, sass Anfang des Jahres auf einem Auftragsbestand von satten GBP Mrd. 77.8, das entspricht knapp dem Dreifachen der Jahreserlöse. Und auch in den vergangenen Monaten blieb die Nachfrage hoch. So erhielten die Briten unter anderem eine Order über gepanzerte Mehrzweckfahrzeuge in Höhe von USD Mio. 356 sowie zwei Produktionsaufträge des US Marine Corps im Gesamtwert von mehr als USD Mio. 360.«Wir sind stark ins Jahr 2025 gestartet», verkündete CEO Charles Woodburn in einem Trading-Statement Anfang Mai. Er hält auch an den Zielen fest, den Umsatz in diesem Jahr um 7% bis 9% zu steigern, der Gewinn je Aktie soll überproportional um 8% bis 10% zulegen.
Hohes Wachstum und langfristige Verträge der Branche mit ihren Kunden machen das Thema globale Verteidigung zu einem attraktiven Investmentziel. Anleger, die sich diversifiziert in dem Sektor engagieren möchten, finden im Swissquote Global Defense Index eine adäquate Lösung. Nicht nur Rheinmetall und BAE Systems sind Teil des Gradmessers, insgesamt befinden sich 24 internationale Rüstungskonzerne in dem vielversprechend strukturierten Strategiebarometer. Aus regionaler Sicht geben dabei die USA den Ton an. Das verwundert auch nicht, schliesslich steht das Land an der Spitze der weltweiten Verteidigungsausgaben. Diese beliefen sich im vergangenen Jahr auf nahezu USD Bio. 1 und machten damit rund 3.4% des BIP aus. In den vergangenen 10 Jahren haben sich die Militärausgaben in Übersee um mehr als 50% erhöht.
Derzeitiges Schwergewicht im Swissquote Defense Index ist Honeywell International. Der Anbieter von Schutzausrüstung und Sensortechnologie, mit der Militärfahrzeuge, Flugzeuge und Trägerraketen optimal gesteuert werden können, kommt derzeit auf einen Anteil von 6.5%. Das Leichtgewicht ist aktuell Saab mit rund 2.6%. Der schwedische Luftfahrt- und Rüstungskonzern ist insbesondere für seinen Kampfjet JAS 39 Gripen bekannt. Diese Verteilung muss aber nicht so bleiben, alle drei Monate wird der Index neu gewichtet. Auch die Zusammensetzung wird überwacht und kann sich an die Marktentwicklung anpassen. Die dafür einbehaltene Managementgebühr für die entsprechenden Tracker auf den Swissquote Defense Index beträgt kalkulierbare 0.7% p.a. Angeboten werden die Partizipationspapiere in USD (ISIN CH0434695026) als Tracker-Zertifikat und in CHF (ISIN CH1292091993) als besichertes ETP+. Zu beachten ist dabei, dass die Schweizer-Franken-Variante nicht nur an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden kann, sondern auch an der BX Swiss. Emittentin dieses Produkts ist Leonteq. Seit dem Launch des ETP+ am 8. April 2025 legte der Kurs bereits um mehr als 8% zu. Als ETP+ bietet das Produkt eine Schutzfunktion mittels einer Besicherung: Pro Exchange Traded Product wird ein Pfand bei der SIX SIS AG hinterlegt. Steigt der Kurs des ETPs, erhöht Leonteq das Pfand – und umgekehrt. Sollte Leonteq in Zahlungsschwierigkeiten kommen, verkauft der Treuhänder SIX Repo das Pfand, und der Gegenwert des Anlageprodukts wird an die Inhaber der ETPs ausgezahlt.
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