Vor zehn Jahren hat die Regierung in Peking die Initiative «Made in China 2025» angestossen. Sie wollte damit die industrielle Transformation des Schwellenlandes vorantreiben. China sollte nicht länger nur die Werkstatt der Welt sein und seine Abhängigkeit von ausländischer Technologie reduzieren. Gleichzeitig plante die Staatsführung innerhalb der globalen Lieferketten den Vorstoss in strategisch bedeutende Sektoren wie Halbleiter, Robotik, Raumfahrt und Biomedizin. Jetzt nähert sich «Made in China 2025» dem Endpunkt. Laut einer Analyse des World Economic Forum (WEF) hat China seine Ziele in mancher Hinsicht erreicht. Beispielsweise dominiert das Land heute wichtige grüne Technologien wie die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien, Solarmodulen und Elektrofahrzeugen. In anderen Bereichen haben sich die Vorstellungen nicht erfüllt. Unter anderem bleibt China dem WEF zufolge bei fortschrittlichen Halbleitern auf Importe angewiesen.
Diese und andere Mängel ändern nichts daran, dass sich «Made in China 2025» als aussichtsreiche Anlageidee entpuppt hat. Anfang 2019 ging das Tracker-Zertifikat auf den Swissquote China´s Dragons Index an den Start. Auf den strukturellen Wandel Chinas abzielend, fokussiert sich der Basiswert auf wichtige Sektoren wie Robotik, Luftfahrt, erneuerbare Energien, IT, Pharma, Landwirtschaft sowie Fahrzeuge mit neuen Antriebsformen. Dabei erhalten Unternehmen den Vorzug, deren Geschäftsstrategie auf China ausgerichtet ist und die dementsprechend den Grossteil ihrer Erlöse auf dem Heimatmarkt erzielen. Die Experten von Swissquote nehmen die Zusammensetzung mehrmals pro Jahr unter die Lupe und passen sie gegebenenfalls an. Auf diese Weise ist ein systematischer und dynamischer Index entstanden, dessen Performance sich sehen lassen kann: Das Tracker-Zertifikat hat sich seit der Emission mehr als verdoppelt und damit den MSCI China Index um Längen hinter sich gelassen. Für die marktbreite Benchmark steht im betrachteten Zeitraum ein Plus von rund 40% zu Buche.
Die Suche nach den aussichtsreichsten chinesischen «Drachen» macht weiterhin Sinn. Peking ist dabei, den Abstand auf dem Gebiet der Hightech zu verkürzen. Mit «DeepSeek», einer Applikation für künstliche Intelligenz (KI), sorgte das Reich der Mitte dabei genauso für Aufsehen wie mit dem Vorhaben, die inländische Halbleiterproduktion zu forcieren. Zu den Nutzniessern dieser Pläne zählen Technologiekonzerne wie Baidu, Tencent oder Alibaba – dieses Trio ist im Swissquote China´s Dragons Index enthalten und hat die Performance der Auswahl in den vergangenen Monaten kräftig angeschoben. Alibaba ragt heraus, die Kapitalisierung des Internet- und E-Commerce-Riesen hat sich in den ersten drei Quartalen 2025 mehr als verdoppelt. Das Unternehmen setzt voll auf die KI. Gerade hat Alibaba eine Kooperation mit dem US-Halbleiterkonzern Nvidia, den Ausbau der globalen Rechenzentren sowie neue Produkte angekündigt.
Der Swissquote China´s Dragons Index hat weit mehr zu bieten als Technologie. Eine Rolle spielen darüber hinaus Finanzaktien oder Konsumwerte. Sie könnten in den Fokus rücken, wenn Peking im Oktober den 15. Fünfjahresplan vorstellt. Die Staatsführung dürfte darin, ähnlich wie bei der Initiative «Made in China 2025», den Aufstieg des Landes zu einer modernen Dienstleistungsgesellschaft forcieren. Generell könnte sich der Fünfjahresplan respektive seine Verabschiedung im kommenden Frühjahr als zusätzlicher Impulsgeber für chinesische Aktien entpuppen. Mit dem Tracker-Zertifikat auf den Swissquote China´s Dragons Index können Anleger das Momentum in Fernost aufgreifen und eine diversifizierte und aktiv verwaltete Position aufbauen. Die Verwaltungsgebühr für das auf USD lautende Produkt beträgt 0.70% p.a. Hinzu kommt eine Abgabe für das Rebalancing in Höhe von 0.15%. Übrigens: Das Tracker-Zertifikat partizipiert auch an den Nettoausschüttungen der im Basiswert enthaltenen Aktien – sie werden akkumuliert.
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