Innert weniger Stunden melden sich in der kommenden Woche die US-Notenbank und die Schweizerische Nationalbank zu Wort. Zunächst gibt das Fed am Mittwoch, 18. Juni, 20:00 Uhr unserer Zeit, den Zinsentscheid bekannt. Tags darauf publiziert die SNB um 9:30 Uhr ihre geldpolitische Lagebeurteilung. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher kaum stehen: Im Frankenraum läuft die Debatte über eine Rückkehr zum Negativzins – aktuell liegt der SNB-Leitsatz bei 0.25%. Derweil gehen die Märkte fest davon aus, dass die US-Notenbank ihre «Target Rate» unverändert auf der Spanne von 4.25% bis 4.50% belässt. Einmal mehr dürfte Fed-Chef Jerome Powell dem Druck aus dem Weissen Haus standhalten. Seit Monaten wird er von Präsident Donald Trump unter teils wüsten Beschimpfungen zu einer Zinssenkung aufgefordert. Angesichts der mit dessen Handelspolitik einhergehenden Unwägbarkeiten für Konjunktur und Inflation hält das Fed die Füsse dennoch still.
Passend zur geldpolitischen Diskrepanz klaffen die Renditen zwischen CHF und USD weit auseinander. Bei der 10-jährigen Eidgenossenschaft beträgt die Verzinsung aktuell 0.29%. Derweil liegt die Rendite des US-Treasury mit identischer Laufzeit bei 4.38%. Das vergleichsweise hohe Zinsniveau ist ein Argument für in USD denominierte Kapitalschutz-Zertifikate. Grund: Die Emittenten strukturieren dieses Produkte mit Hilfe einer Nullkuponanleihe. Wie der Name sagt, fallen dabei keine laufenden Zinsen an. Vielmehr werden sie bei der Ausgabe des «Zero Bonds» über einen Preisabschlag zum Nominal ausgereicht. Die bestehende Differenz verwenden die Emittenten zur Finanzierung einer Optionskomponente, wodurch die Partizipation an einem Basiswert möglich wird. Diese Bauweise führt zu folgender Faustformel: Je höher die Zinsen in der zugrunde liegenden Währung jeweils ausfallen, desto attraktivere Konditionen sind möglich – Gleiches gilt umgekehrt.
Leonteq nutzt die Konditionen am USD-Rentenmarkt jetzt für ein Kapitalschutz-Zertifikat auf Gold, Silber, Platin und Palladium. Auch die Wahl des Underlyings ist kein Zufall. Im Rohstoffmarkt sind Edelmetalle gerade das Mass aller Dinge. Das gilt insbesondere für den wichtigsten Vertreter des Segments, Gold. In einer von geo- und handelspolitischen Spannungen geprägten Welt greifen die Investoren zur Krisenwährung. Dabei spielt auch die seit der Rückkehr von Donald Trump in das Weisse Haus zu beobachtende USD-Schwäche eine Rolle. Die US-Valuta ist negativ zu Rohstoffen im Allgemeinen und Gold im Speziellen korreliert. Derweil kann das hohe USD-Zinsniveau den Glanz der Edelmetalle nicht schmälern. Da Gold und Co. selbst keine laufenden Erträge abwerfen, kommen die im Rentenmarkt erzielbaren Einnahmen Opportunitätskosten für den Besitz dieser Rohstoffe gleich. Offenbar sind Investoren im aktuellen Umfeld bereit, diesen «Aufwand» in Kauf zu nehmen.
Das Kapitalschutz-Zertifikat bietet Anlegern die Möglichkeit, auf steigende Notierungen bei Gold, Silber, Platin und Palladium zu setzen. Zum Ende der dreijährigen Laufzeit gibt die Emittentin eine vollständige Garantie für das Nominal ab. Selbst wenn die Begeisterung für Edelmetalle nachlassen sollte, wären Halter des Produkts auf der sicheren Seite. Bei steigenden Notierungen sind sie dabei. Für die Partizipation ist ein gleichgewichteter Korb aus den vier Edelmetallen massgeblich. Grundsätzlich bildet das Zertifikat die Entwicklung des Baskets zu 100% ab. Allerdings ist die Teilhabe auf den Höchstbetrag begrenzt. Das Cap Level befindet sich bei 140%. Aus dieser Grenze resultiert ein maximaler Rückzahlungsbetrag von 140% des Anfangskapitals. Gerade vor dem Hintergrund des vollumfänglichen Kapitalschutzes kann sich diese Chance durchaus sehen lassen. Bitte beachten Sie aber, dass die skizzierten Konditionen erst per Verfall greifen. Während der Laufzeit nehmen verschiedenen Parameter Einfluss auf den Wert des Produkts. Neben dem Verlauf der Basiswerte zählt dazu insbesondere das USD-Zinsniveau.
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