Der Goldsektor ist mit Rekorden in das Jahr 2025 gestartet. Nicht nur, dass der Preis des Edelmetalls neue Bestmarken erreicht hat – die Minenunternehmen förderten zudem so viel Gold zu Tage wie noch nie in einem ersten Quartal. Laut Zahlen des World Gold Council (WGC) erreichte der weltweite Abbau von Januar bis März 855.73 Tonnen Gold. Damit lag die Produktion um knapp 300 Kilo über dem bisherigen, im ersten Quartal 2016 erreichten Spitzenwert. Auch im gesamten vergangenen Jahr war die Förderung nach oben gegangen und hatte einen neuen Rekord erreicht. Dabei ist es den Unternehmen zum ersten Mal seit 2019 gelungen, die zu Beginn des Jahres vorhergesagten Mengen tatsächlich zu liefern. Ein Mix aus steigenden Preisen, höheren Fördermengen und eingehaltenen Prognosen lässt den Sektor auch an der Börse glänzen. Zuletzt legten die Aktien der Goldlieferanten deutlich zu. Das gilt auch für Branchenkrösus Newmont. In den ersten gut vier Monaten des Jahres dehnte sich die Kapitalisierung des US-Bergbauriesen um 45% aus.
Durchaus symptomatisch für den gesamten Sektor steht Newmont nicht nur mit der jüngsten Kursentwicklung. Ein Blick in den aktuellen Quartalsbericht des in Denver beheimateten Konzerns führt die nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten im Bergbau vor Augen. Mit 1.54 Mio. Unzen lag die Produktion von Newmont in den ersten drei Monaten des Jahres um mehr als 8% unter dem Vorjahresniveau. Zwar machte sich hier der Verkauf von Betriebsstätten bemerkbar, doch stockte die Produktion auch an anderen Stellen – beispielsweise in den mit dem kanadischen Rivalen Barrick als Joint-Venture betriebenen «Nevada Gold Mines». Neben diversen Problemen beim Ausbau der Kapazitäten macht der Newmont-Bericht den allgemeinen Kostendruck im Bergbau deutlich. Die «All-In Sustaining Costs», kurz AISC, taxierte Newmont für das erste Quartal auf USD 1'651 je Feinunze Gold – ein Anstieg von knapp 15% gegenüber 2024. Dank der weitaus stärker gestiegenen Verkaufspreise – im Schnitt nahm Newmont USD 2'944 je Unze ein, also 41% mehr als im Vorjahr – gelang dennoch ein Gewinnsprung. Das angepasste Ergebnis je Aktie hat sich auf USD 1.25 mehr als verdoppelt.
Das Thema Kosten dürfte den Sektor weiter beschäftigen. Nach Ansicht des WGC sprechen allein die an den Goldpreis gekoppelten Lizenzgebühren für einen anhaltenden Druck bei den AISC. Und auch bei den Kapazitäten müssen die Unternehmen weiter mit Unwägbarkeiten rechnen. Dazu zählen die geologischen Gegebenheiten genauso wie genehmigungsrechtliche Fragen oder erforderliche Wartungsarbeiten. Neben diesen Risiken bleibt der Goldpreis für die weiteren Aussichten der Minenaktien von zentraler Bedeutung. Für Anleger, die angesichts der skizzierten Gemengelage vor einem Direktinvestment zurückscheuen, hat Leonteq eine interessante Neuemission lanciert. Das Bonus-Zertifikat bringt fünf Branchenvertreter zusammen. Neben Newmont und Barrick Gold handelt es sich dabei um Agnico Eagle Mines, Franco-Nevada und Wheaton Precious Metals. Anleger haben die Chance, von steigenden Notierungen bei diesem Quintett zu profitieren. Dabei besteht Teilschutz: Solange kein Basiswert in den kommenden drei Jahren unter die Barriere fällt, erfolgt die Rückzahlung mindestens zur Bonusstufe von 100%.
Für die Upside-Partizipation ist ein gleich gewichteter Korb, bestehend aus den fünf Basiswerten, massgeblich. Dabei ist die Renditechance auf den Cap von 165% des Anfangsniveaus begrenzt. Der maximale Rückzahlungsbetrag des Bonus-Zertifikats liegt also bei 165% der Denomination. Sollten die Goldaktien im Schnitt stärker zulegen, hätten Produktinhaber ab diesem Niveau nichts mehr von den Avancen. Im Gegenzug ist das Investment bis zu einem gewissen Grad gegen eine Korrektur bei den Basiswerten gewappnet. Die Barriere liegt bei tiefen 59% des Anfangslevels. Die Bonuszahlung ist erst dann gefährdet, wenn der schwächste Titel aus dem Quintett gegenüber dem aktuellen Stand um mehr als 40% nachgibt. Tritt dieser negative Fall ein, wäre das Investment an den Fortgang der zur Schlussfixierung schwächsten Aktie gekoppelt. Bitte beachten Sie, dass die skizzierte Funktionsweise erst zum Verfalltermin vollständig greift. Während der Laufzeit nehmen verschiedene Parameter Einfluss auf den Wert des Produkts. Neben den Aktienkursen zählen dazu die Volatilitäten, die Dividenden sowie das Zinsniveau.
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