Für die Nutzer von Smartphones, PCs, Tablets oder Navigationssystemen gehört der regelmässige Download aktualisierter Softwareversionen zum Alltag – sie nehmen davon allenfalls durch eine kurze Mitteilung oder eine veränderte Programmoptik Notiz. Auch an der Börse gibt es solche «Updates». Die Anbieter von Indizes nehmen periodisch eine Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung ihrer Benchmarks vor. Beim FuW Swiss 50 Index steht das so genannte Rebalancing am ersten Mittwoch im Mai und November jeden Jahres an. Insofern hat diese Auswahl gerade ein «Update» hinter sich. «Amrize und Sulzer mischen FuW Swiss 50 Index auf», schrieb die für den Börsengradmesser verantwortliche Redaktion vor kurzem. Sie bezog sich damit auf die beiden Neuzugänge. Gleichzeitig hatte der Index drei Abgänge zu verzeichnen.
Auf diese Weise sinkt die Zahl der enthaltenen Aktien wieder auf das vorgesehene Mass von 50. Im Juni hatte Holcim das Nordamerikageschäft abgespalten und an die Börse gebracht. Das Spin-off Amrize zog automatisch in den FuW Swiss 50 Index ein, wodurch die Zahl der Mitglieder vorübergehend auf 51 gestiegen ist. Der Baustoffkonzern hat seinen rechtlichen Sitz in Zug, während das operative Geschäft in der US-Metropole Chicago angesiedelt ist. «Laut Indexreglement ist Amrize deshalb eine Schweizer Gesellschaft und qualifiziert sich für den Verbleib im Indexkorb», erklärt FuW-Redaktor Alexander Saheb. Gebracht hat die Aufnahme bis dato nicht viel. Nach einem schwungvollen Start wechselte die Amrize-Aktie in eine Seitwärtsbewegung. Dagegen ist Holcim ein Zugpferd. 2025 dehnte sich die Kapitalisierung des Branchenriesen um mehr als 60% aus. Gerade hat Holcim die Rallye mit über den Erwartungen liegenden Resultaten für die ersten drei Quartale und einer Bestätigung der Jahresprognose untermauert.
Auch der zweite Neuzugang im FuW Swiss 50 Index hält an seiner Zielsetzung fest. Sulzer stellt für 2025 beim Auftragseingang ein organisches Wachstum von 2% bis 5% in Aussicht. Der Umsatz soll um 5% bis 8% vorankommen. Für die EBITDA-Marge rechnet das Management mit einer deutlichen Verbesserung auf über 15%, nach 12.4% im Vorjahr. In den ersten neun Monaten ist der Bestelleingang des Industriekonzerns leicht geschrumpft. Allerdings hat sich die Lage damit gegenüber dem Halbjahr gebessert. In einem schwierigen Umfeld konnte sich Sulzer auf die Service-Sparte verlassen. Im Geschäft für Reparatur-, Unterhalts- und Energieeffizienz-Lösungen nahmen die Aufträge von Januar bis September 2025 prozentual zweistellig zu. An der Börse ist Sulzer zuletzt etwas aus dem Tritt geraten. Der Mid Cap notiert gut ein Fünftel unter dem im März erreichten Allzeithoch. Für die Aufnahme in den FuW Swiss 50 reichte es dennoch: Der Industrietitel erhält eine Gewichtung von 1.3%.
Mit einem ETP+ können sich Anleger diesen besonderen Gradmesser für die Schweizer Wirtschaft in das Portfolio holen. Das Produkt bildet den FuW Swiss 50 NTR Index ohne Laufzeitbegrenzung ab und ist börsentäglich an der SIX Swiss Exchange sowie an der BX Swiss handelbar. Anleger können sich nicht nur über eine hohe Liquidität freuen. Mit dem ETP+ profitieren sie zudem von einer besonders robusten Produktstruktur. Um das Emittentenrisiko weitestgehend auszuklammern, hinterlegt Leonteq bei der SIX SIS AG ein Pfand. Die Besicherung entwickelt sich dynamisch: Sobald Anleger Geld investieren oder der Wert des ETP steigt, stockt die Emittentin das Pfand auf. Für die laufende Überwachung dieses Mechanismus ist die SIX Repo AG zuständig. Die Verwaltungsgebühr für das Partizipationsprodukt beträgt 0.72% p.a. Gegen diesen Obolus erhalten Anleger die Möglichkeit, diversifiziert in die Top-Unternehmen des Schweizer Aktienmarktes zu investieren. Eine wichtige Info zum Schluss: In die Berechnung des Basiswertes fliessen die Dividenden der enthaltenen Unternehmen (netto) mit ein.
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