Gold ist an den Rohstoffmärkten seit Jahren das Mass aller Dinge. Während das Edelmetall von einem Hoch zum nächsten eilte, fristete das «schwarze Gold» ein echtes Schattendasein. Etwa ab Mitte 2022 bewegte sich der Terminkontrakt auf Brent in einem Abwärtstrend. Doch zuletzt hat sich der wichtigste Energieträger eindrucksvoll zurückgemeldet. Seit dem Jahreswechsel steht für die Nordseegattung Brent ein Plus von mehr als drei Vierteln zu Buche. Die Wende nach oben steht in einem direkten Zusammenhang mit den Geschehnissen im Nahen Osten. Einmal mehr erlebt die Region einen Krieg, nachdem Israel und die USA gemeinsam den Iran angegriffen haben. Mit dem Konflikt kam die Sorge auf, dass es an den globalen Energiemärkten zu Engpässen kommen könnte. Bis zur jüngsten Eskalation rechneten Experten fest damit, dass 2026 ein Überangebot vorliegt und die weltweiten Lagerbestände weiter zunehmen.
Zum Ausdruck kommt die Befürchtung einer neuen Energiekrise nicht nur in den aktuellen Preisen, auch die Terminkurve spricht eine deutliche Sprache. Brent befindet sich in einer lupenreinen Backwardation. Das heisst, der nächstfällige Terminkontrakt notiert höher als seine in der Zukunft fälligen Pendants. Konkret sind Marktteilnehmer bereit, für die Lieferung im Juni 2026 einen Aufschlag von rund 35% gegenüber der Übergabe 12 Monate später zu bezahlen. Eigentlich preisen die Terminmärkte Lager- und Versicherungskosten ein. Das führt dazu, dass der Preis des Rohstoffs zunimmt, je weiter die Lieferung in der Zukunft liegt. Diese Konstellation wird als Contango bezeichnet. Unmittelbare Auswirkungen hat die Form der Terminkurve auch für Anleger, die sich dauerhaft am Ölmarkt positionieren möchten. Sie sind auf den regelmässigen Tausch fälliger Kontrakte angewiesen. Während die Backwardation für Rollgewinne sorgt, hat ein Contango negative Folgen.
Die Unwägbarkeiten des Terminhandels machen vor dem Leonteq Brent Crude Oil Futures Total Return Index nicht Halt. Dieser Gradmesser ist nach einem klassischen Muster gestrickt, das heisst, er rollt Monat für Monat von einem Future in den nächsten. Zuletzt hat der Leonteq Brent Crude Oil Futures Total Return Index also von der Backwardation profitiert. Dieser Effekt kann sich allerdings ins Negative kehren, sobald die Terminkurve in ein Contango wechselt. Leonteq machte den Index auf Brent mit einem ETP investierbar. Das Partizipationsprodukt ist börsentäglich an der SIX Swiss Exchange sowie der BX Swiss handelbar. Die Administrationsgebühr beläuft sich auf 0.45% p.a. Für diesen Kostensatz kommen Anleger auch in den Genuss einer speziellen Besicherung, die das Emittentenrisiko reduziert.
Als eine Alternative zur Positionierung im Ölpreis selbst gelten die Aktien des Sektors. Wenig überraschend sind die Kurse der führenden Multis zuletzt deutlich gestiegen. Das enorme Momentum dürfte auch die Trader auf den Plan rufen. Sie können sich mit Hilfe von Hebelprodukten kurzfristig positionieren. Die Spekulation auf einen Anstieg der Kurse ist dabei genauso gut möglich wie ein Engagement auf der Short-Seite. Die «bearishen» Produkte münzen fallende Notierungen mit Hebel in Gewinne um. Egal, ob Shell, TotalEnergies, Chevron oder Exxon Mobil: Im grossen Basiswerte-Fundus von Leonteq sind sowohl europäische Öl- und Gaskonzerne als auch ihre Konkurrenten aus Nordamerika anzutreffen. Allein auf das genannte Quartett handelt das Zürcher Fintech rund 140 Mini-Futures, Warrants sowie Warrants mit Knock-out. Neben der grossen Auswahl profitieren Anleger von einem erstklassigen Service, engen Spreads sowie langen Handelszeiten.
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